Apeldoorn in der Veluwe

Apeldorn ist eine hübsche Stadt in der Veluwe, einer waldreichen Region in den NL. Hier sind die kleinen Häuschen innen wie außen genauso schön und mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet wie die vielen, großen Villen.  Da Gardinen hier scheinbar unüblich sind, kann man durch die großen Fenster bis in die Zimmer hineinschauen. Die Fenster sind  mit Kerzen, Vasen und Blumen wie Schaufenster dekoriert. Besonders bei Dunkelheit kommen die vielen, Kronleuchter und schicken Lampen sehr gut zur Geltung.

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Hotel Bastilon in Apeldoorn in den Niederlanden.

Tolle Vorgärten in Apeldoorn

Entweder haben die Einwohner von Apeldoorn grüne Daumen oder sie beschäftigen Gärtner. Wir haben selten so schöne und gepflegte Vorgärten gesehen. Hier in Apeldoorn geht man vorbei an Häuschen mit schicken Einfahrten, schmiedeeisernen Toren, geschwungenen Beeten, gepflegten Pflanzen. Das sieht hier nicht aus wie >> zack, den Baum in die Erde gesteckt<<. Hier gibt man sich Mühe, wobei das tue ich zu Hause auch.  Man sieht tolle Villen, aber auch klitzekleine Minihäuser mit vielen Details. Wirklich süß! Wir wollten die Häuser nicht fotografieren, denn wer möchte schon verrückte Fotoknipser vor den gardinenlosen Scheiben stehen haben. Na sowas, das einzige von mir fotografierte Haus hat doch Gardinen – das fällt mir jetzt erst auf. Na ja, Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Ansonsten gibt es hier in der Region viel Wald, einen Affenpark  und natürlich das Schloss Het Loo mit den bekannten und  im Barockstil angelegten Gärten. Hab leider von den Barockgärten keine Fotos gemacht.

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Vor dem Schloss Het Loo in Apeldoorn, Niederlande.

 


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8 Antworten auf „Apeldoorn in der Veluwe

  1. Den Bericht über Apeldoorn habe ich mit Vergnügen gelesen – besonders weil die Fotos dazu auch wieder so schön sind. Zum Thema Gardinen in Holland: Dass es in Holland einst eine Gardinensteuer gab, was man uns sogar in der Schule erzählte, ist ein längst widerlegtes Gerücht, entstanden aus das Tatsache, dass die Holländer tatsächlich oft einen freien Blick in ihre Häuser gewähren. Das nun wiederum wird auf die calvinistische Prägung des Landes zurückgeführt. Man zeigt gerne, dass man nichts zu verbergen hat. An Steuern hat sich die holländische Regierung aber trotzdem nichts entgehen lassen. Von 1821 bis 1896 (habe es gerade noch mal gegoogelt) gab es eine Personalsteuer, d.h. Mobiliar, Diener, Pferde und der Wert des Hauses (einschl. der Zahl der Fenster) wurden dazu herangezogen. Die Gardinenlosigkeit könnte damals also auch dazu gedient haben, zu zeigen, dass man auch vor dem Fiskus nichts versteckte.

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    1. Das ist ja echt interessant! Es gibt immer noch Dinge die man nicht weiß bzw. noch nie gehört hatte. Ich jedenfalls finde es aus anderen Gründen super – ich brauche keine Gardinen mehr waschen. Ich habe nur noch hier und da ein paar seitliche Vorhänge, aber keine weißen Gardinen mehr. Weniger Wäsche, weniger Staubflusen und Weberknechte und besserer Brandschutz. Aber auch das mit dem grünen Daumen ist interessant. Wieso können die Holländer besser Gärtnern? Wir geben uns doch auch Mühe, aber es sieht anders aus.

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      1. Aber können sie – objektiv betrachtet – wirklich besser gärtnern? Ist es nicht vielleicht doch die Akkuratesse, mit der die Beete angelegt und der Rasen geschnitten ist, was uns besticht? Holländisches Gemüse stand bei uns lange in dem Ruf, wenig Geschmack zu haben. Gut, das hatte wohl mit den Gewächshäusern zu tun. Und vielleicht hast Du recht und ich tue den Holländern unrecht, wenn ich an ihrem besonders grünen Daumen zweifle. Schließlich ist es eine Seefahrernation, und die Seefahrer pflegten von ihren Reisen Gewächse mitzubringen, denen man sicher viel Aufmerksamkeit widmete, um herauszufinden, wo und wie sie in der Heimat gedeihen würden. Auch das Klima dürfte den Gärtnern in Holland das Leben erleichtern. Keine strengen Fröste, hohe Luftfeuchtigkeit aber auch ausreichend Sonne. Jedenfalls denke ich mir das so, ohne je dort gelebt zu haben.

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      2. Bitte löschen! Ja, das gehört zu einem anderen Kommentar. Das kommt davon, wenn man in dieser vermaledeiten Behilfsansicht schreibt, um keinen Kommentar zu übersehen. Sorry. 😦

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      3. Okay, bin dahinter gekommen, was passiert ist. Der Anfang des missverständlichen Kommentars (über dessen Verschwinden ich mich gewundert hatte) stand noch unabgeschickt im richtigen Kommentarfeld, und dann muss in versehentlich auf ein falsches (also Dein) Feld geklickt haben. Die richtige Antwort hattest Du ja aber trotzdem bekommen. Puh! 😀

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